Die Vermessung der Welt
Anfang des 19. Jahrhunderts: Zwei Männer erforschen die Welt. Der eine konzentriert sich auf das Sichtbare, der andere auf das Vorstellbare. Alexander von Humboldt reist nach Südamerika, um den Kontinent zu vermessen und fremdes Leben zu entdecken. Carl Friedrich Gauß forscht zu Hause am Schreibtisch und wird ein berühmter Mathematiker. Am Ende begegnen sich die beiden berühmt gewordenen Deutschen – sie sind alt und nicht unbedingt glücklich geworden.
Die Geschichte endet nicht mit der Verklärung der „großen Deutschen“, wie sie von zahlreichen deutschen Filmen über Jahrzehnte hinweg betrieben wurde; es herrscht das Gefühl von Melancholie. An der Verfilmung eines der seltenen internationalen Bestsellers der jüngsten deutschen Literatur war Daniel Kehlmann selbst als Co-Autor am Drehbuch beteiligt.
Bild © Boje Buck Produktion