Jupiter
Ein vorbeiziehender Komet reißt die 14 jährige Lea abrupt aus ihrem gewohnten Leben. Hals über Kopf bringen ihre Eltern sie und ihren Bruder in ein abgelegenes Bergcamp. Dort schließt sich die Familie einer Gemeinschaft an, die fest an einen Ursprung der Menschheit auf dem Jupiter glaubt – ein Glaube, der Leas Eltern endlich eine Erklärung für die schwere Beeinträchtigung ihres Sohnes verspricht. In dieser neuen Gruppe finden sie Halt, Sinn und eine ersehnte Perspektive. Doch die anfängliche Geborgenheit bekommt Risse, als Lea erkennt, dass die Gemeinschaft mit radikalen Mitteln nach einer „höheren Existenz“ strebt.
Benjamin Pfohl zeichnet in seinem Film das eindringliche Porträt einer Familie, die in ihrer Sehnsucht nach Antworten immer tiefer in eine alternative Realität abrutscht – und dabei gefährlich viel aufs Spiel setzt.
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